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Montag, 26.06.2017

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Jubiläum verpennt

Naja, jedenfalls habe ich mich vor einem Jahr und nunmehr 18 Tagen bei photoblogs.org angemeldet. Damals landeten die Bilder noch direkt hier im Blog und angefangen hat es mit diesem hier.  Das eigene Fotoblog kam erst deutlich später und dessen einjähriges Bestehen wird dann auch standesgemäß gefeiert werden.

Dass ich es überhaupt bemerkt habe, ist einen Artikel bei Martin Röll aus dem letzten Jahr zum Thema “Fotoblogs und Kritik” zu verdanken, den ich eben zufällig gelesen und meinen Kommentar wiederentdeckt habe.

Interessanter Weise geriet die Blogspäre erst vor kurzem wieder in Wallung über diesen Artikel - nur die Photo- oder Fotoblogger (wie auch immer) blieben jedoch still. BTW: auch was die Wikipedia zu diesem Thema zu berichten weiß, ist nicht viel besser. Schade eigentlich, dass diese Photoblogs hierzulande immernoch eine Randerscheinung darstellen.

Um nochmal auf einen Kommentar in Martins Artikel zurückkommen:

Noch ein Gedanke zum Stichwort Qualität: Der Großteil der Fotoblogs ist purer Dilettantismus (und hier schließe ich mich ausdrücklich ein). Weil die Bilder von Laien erstellt wurden. Qualitativ gute Bilder kann nur der machen, der sich mit der Materie Fotografie auseinander gesetzt hat. Also ein Profi ist. Oder würdet Ihr ein IT-Konzept vom Metzger um die Ecke erarbeiten lassen?

Qualitativ, aus technischer Hinsicht, bekommt ein professioneller Fotograf sicherlich vieles noch einen Tick besser hin. Der Reiz an

guten Fotoblogs

guten Fotos im allgemeinen ist jedoch die Magie des Augenblicks und die darin eingefangene Atmosphäre. Die Qualität der Bilder ist keinesfalls an Professionalität gebunden und die technische Qualität wird dabei oft genug zur Nebensache. Das beeindruckende Momen solcher Aufnahmen entsteht im Kopf desjenigen, der den Auslöser betätigt. Letztlich gibt es auch unter Fotografen Künstler und Handwerker.

Was Kritik betrifft - sie kommt! Wenn auch anders als in einer Community.  Denn bei einem schlechten Bild sich halten auch die “Toll!” und “Super!” Kommentare in Grenzen. Und wenn man diese einmal hatte, weiß man mit der Zeit auch deren Fehlen recht gut einzuschätzen. Der Lerneffekt für bessere Bilder kommt meines Erachtens auch weniger durch irgendwelche Kommentare sondern durch den regelmäßigen Umgang mit der Kamera und die Lust an der Kreativität.

In diesem Sinne, genug geschwafelt.
Gute Nacht.

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