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Donnerstag, 27.07.2017

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Nicht deutsch genug!

Ich fotografiere und veröffentliche meine Fotos nun bereits seit knapp 1 1/2 Jahren in meinem Fotoblog. Allerdings ist man, zumindest abseits des Internets (ja, ich bin gelegentlich offline) mit seinen Fotos auch schon mal allein und wünscht sich einen Diskussionspartner. Also habe ich mich in den letzten Monaten verstärkt nach Dresdner Fotoclubs umgeschaut und deren Aktivitäten im Netz verfolgt. Kann ja so falsch nicht sein, so ein Club.

Anlässlich meiner vor einigen Tagen eröffneten Fotoausstellung habe ich daher den Fotoclub Dresden 74 e.V. zu einem Besuch der Ausstellung eingeladen. Meine Einladungsemail ging übrigens an die Kontaktperson für Neumitglieder in dessen Antwort ich tags darauf lesen durfte:

Sehr geehrter Herr Jesse,
ich finde es seltsam, dass ich als Deutscher in Deutschland eine Fremdsprache beherrschen muss, wenn ich Landsleute verstehen soll, wie in Ihrem Fall. Obwohl ich immer an guten Ausstellungen interessiert bin, fühhle ich mich in dem genannten Fall nicht angesprochen. Schade.
Mit freundlichen Grüssen
....

Es gibt Tage, da wünsche ich mir, genauso schnell die passenden Worte zu finden. Leider brauche ich dazu gelegentlich etwas länger. Ich lege allerdings auch heute keinen Wert darauf, dass mich und meine Fotos ausschließlich deutsche Landsleute in Deutschland verstehen. Und ich finde es nicht schade. Ich lebe eben in keiner NUR deutschen Welt.

War das deutsch genug?

Kommentare

Verstehe ich nicht.
Was ist daran nicht deutsch..?

Verstehe ich nicht.
Hm.

@Daniel,
Frag doch mal nach! Ich versteh’s ja auch nicht. Muss ich aber auch nicht.

mmhhh… komische Leute gibt es! Vielleicht solltest Du besser nicht so diesem Fotoclub gehen… Wahrscheinlich hat er noch nicht verstanden, dass es für Bilder keiner Sprache bedarf!

Seltsame Leute… vielleicht bedeutet die 74 im Namen des Clubs das Durchschnittsalter? Dann sei die Reaktion entschuldigt -

Warum eröffnest Du nicht einfach einen neuen Club?

> Meine Einladungsemail [...]
Wieso geben Sie den Inhalt Ihrer Mail in diesem Blog nicht wieder?

Andererseits… als aktiver Blogger/Internet-Aktivist, wissen Sie, dass der Web die Staatsgrenzen (Sprachgrenzen) sprengt.
Ihr Wissen stößt bei denjenigen, die kaum im Netz aktiv sind und Ihre Erfahrung nicht teilen können auf Unverständnis.
Eine E-Mail-Adresse zu besitzen bedeutet nicht automatisch die Welt da draußen begreifen zu wollen.

@Marlen
Diese Vermtuung hatte ich auch und damit erübrigt sich auch deine Frage. Ich fühle mich noch nicht so alt. wink

@landx
Speziell für Sie:

Hallo Fotoclub Dresden 74 e.V,

ich möchte Euch herzlich einladen, meine erste Fotoausstellung mit dem Titel “Staring at the Sun” zu besuchen. Ich lebe seit nunmehr 10 Jahren in Dresden und widme mich seit 2003 nach vielen Jahren Pause wieder verstärkt der Fotografie. Nähere Angaben zur Ausstellung findet ihr auf der folgenden Website:

http://www.sas-foto.de/index.php?/fotoblog/linde_2005/

Mit besten Grüßen
Dirk Jesse

Und zum Thema Grenzen: Meiner Meinung nach hat Fotografie keine Grenzen. Weder Staats- noch Sprachgrenzen. Verwundert hat mich die Antwort vor allem, da ich sie von jemandem erhalten habe, dem als Ansprechpartner für neuen Mitglieder eine gewisse Offenheit in dieser Hinsicht zu Eigen sein sollte.

Hallo Dirk,

ich schaue regelmäßig in Dein Fotoblog und auch hier rein, schreib aber nichts. Zu Deinen Fotos -  sind alle sehr schön und die Eröffnungsrede fand ich auch sehr gelungen.

@landx

Ihr Wissen stößt bei denjenigen, die kaum im Netz aktiv sind und Ihre Erfahrung nicht teilen können auf Unverständnis.
Eine E-Mail-Adresse zu besitzen bedeutet nicht automatisch die Welt da draußen begreifen zu wollen.

Das Wissen um Fotos sollte in einem Fotoclub bekannt sein. Es geht hier weder um Sprache noch um Dirks Netzaktivität! Es ging schlicht um eine Einladung zu seiner Fotoausstellung und ich kann nicht verstehen, wie man als Hobby- oder Profifotograf so engstirnig sein und sich an einem
Namen stören kann. Es geht um Fotos welche ohne Sprachgebrauch Emotionen, Gedanken, Gegebenheiten wiedergeben ohne zu bewerten. Es liegt jeweils im Auge des Betrachters, was er darin sieht. 

Wenn Sie nicht an Emails und dergleichen interessiert sind, dann verstehe ich nicht, warum sie überhaupt eine haben.

@Dirk
Ich finde die Idee mit dem eigenen Fotoclub keine schlechte Idee.

LG meli

@Meli

Es geht hier weder um Sprache [...]

Jain! Es geht um seine Einladung und darin um die geschriebene “Sprache”: “Staring at the Sun”

ich kann nicht verstehen, wie man als Hobby- oder Profifotograf so engstirnig sein und sich an einem Namen stören kann.

Könnte es nicht sein, dass der Mann beruflich ein eingefahrener Sachbearbeiter/Beamter ist und nur davon lebt, den Widerstand gegen alles fremde aufrechtzuerhalten? Er setzt nun im Privatbereich die Bürokratie fort… indem er meint grundsätzlich dagegen (wogegen auch immer) sein zu müssen?

Es geht um Fotos


Jain! Primär geht es immer noch um die Einladung und den Sprachgebrauch darin. Womöglich ist der Mann gar nicht weiter vorgestossen.

Wenn Sie nicht an Emails und dergleichen interessiert sind, dann verstehe ich nicht, warum sie überhaupt eine haben.

Es ist schick mitreden zu dürfen, auch, wenn man nicht viel zu sagen hat, oder per Definition “dagegen” ist. smile

Andererseits… es wäre vielleicht klüger gewesen, den Namen zweisprachig zu definieren: deutsch und englisch. Dann wendet man sich primär an das lokale Publikum und gibt sich ZUDEM weltoffen. Ein wenig Lokalpatriotismus kann wirklich nicht schaden, im Gegenteil.
Wie auch immer - schon wieder dazugelernt. smile

@landx & Meli
Lokalpatriotismus ... ist schon recht. Ich habe ich schon auf die Zweisprachigkeit der Bildunterschriften und Texte verzichtet (verlgeiche Fotoblog). Aber mehr nicht. Was den Titel der Ausstellung angeht, da bin ich kompromisslos. Warum sollte ich mir gerade dabei von irgendjemandem Vorschriften machen lassen?

Es ist schließlich nicht meine Aufgabe, meine Bilder zu erklären. Dafür darf alles gern hinterfragt werden.

@Dirk

Meiner Meinung nach hat Fotografie keine Grenzen

Vorsicht, es geht um die E-Mail, nicht um die Bilder! Der Mann verweigert sich Ihrer E-Mail (”fühle mich nicht angesprochen”) und nicht Ihren Bildern!

Verwundert hat mich die Antwort vor allem, da ich sie von jemandem erhalten habe, dem als Ansprechpartner für neuen Mitglieder eine gewisse Offenheit in dieser Hinsicht zu Eigen sein sollte.

Es geht doch ums “Verkaufen”, um die Politik des Vertriebs, um das Marketing. Die Zielgruppe möchte angesprochen und verführt werden.
Wenn sie die lokalen “Kunden” auf englisch ansprechen, reden Sie an denen vorbei (dass hat man auch bei der hiesigen englischsprachigen Fernsehwerbung herausgefunden).
Sie meinen dann, Sie wenden sich der großen, weiten Welt zu und sie selbst, die Lokalbewohner, spielen keine Rolle mehr, haben keine Bedeutung.
Sie stellen die Bilder aber lokal aus und nicht in London oder?
Die Lokalbewohner wollen eine Bedeutung in Ihrer Ausstellung haben. Das sind Ihre Fans.
Die Fans sind diejenigen, die an Ihr Idol glauben und es unterstützen und sich massenweise mit seinen Produkten eindecken.smile

Sie vergraulen Ihre eigenen Fans. Können Sie sich das (in welcher Form auch immer) leisten?

@landx
Ich denke, da haben wir uns missverstanden. Die Intention der Ausstellung ist nicht der Verkauf, sondern das Ausstellen an sich. Das erstmalige Präsentieren meiner Fotos in der Öffentlichkeit. In bin stolz darauf, das als Hobbyfotograf allein auf die Beine gestellt zu haben.

Und speziell in meiner Einladung ging es mir einfach nur um den Kontakt zu anderen Dresdner Fotografen. Wer sich an diesem Punkt bereits “vergrault” fühlt - aus welchem Grund auch immer - dem kann ich nicht weiterhelfen.

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