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Dienstag, 30.05.2017

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The Photobloggies 2005: And the winners are

Best European / British / Irish Photoblog - Chromasia
Best American Photoblog - Orbit1
Best Canadian Photoblog - Daily Dose of Imagery
Best Latin American Photoblog - Momentanea
Best Australian / New Zealand Photoblog - JinkyArt
Best Chinese Photoblog - DownDream
Best Japanese Photoblog - yamasaki ko-ji
Best South East Asian / Indian Photoblog - Shutterbug
Best African / Middle Eastern Photoblog - Kosoof
Best Writing of a Photoblog - verba.chromogenic
Best Black and White Photography of a Photoblog - chromogenic
Best Animal Photography of a Photoblog - Ephemera
Best Abstract Photography of a Photoblog - Deceptive Media
Best Studio Photography of a Photoblog - Orbit1
Best Photojournalism of a Photoblog - joe’s nyc
Best Landscape Photography of a Photoblog - A Walk through Durham Township
Best Toy Camera Photography of a Photoblog - Making Happy
Best Street Photography of a Photoblog - Daily Dose of Imagery
Best Portrait Photography of a Photoblog - Orbit1
Best Kept Secret Photoblog - Superhero Journal
Best Photoblog Design - rion.nu
Best Under 18 Photoblog - FerociousCheese.com
Best New Photoblog - joe’s nyc
Photo of the Year - A Walk in Durham Township
Photoblog of the Year - Daily Dose of Imagery

Unbedingt vorbeischauen ...

Photoshop CS2 im Anmarsch

Danny hat bereits die ersten Informationen zur kommenden Photoshop-Version im Netz entdeckt. Und wieder, wie schon bei CS, liegt der Schwerpunkt auf einer verbesserten Ausrichtung der Software auf die digitale Fotografie. Allerdings hoffe ich, dass das neue Version des Camera RAW-Plugins V3.0 nicht nur CS2, sondern nach wie vor kostenlos und vor allem für ältere PS Versionen zur Verfügung gestellt wird.

Analoge vs. Digitale Nachbearbeitung

Immer wieder begegne ich der Meinung: “Das ist ja nur nachbearbeitet. Das sieht ja im Original gar nicht so aus!”. Es gibt ganz offentsichtlich eine Reihe von Leuten, die Fotos nur so mögen/akzeptieren wie sie aus der Kamera kommen. Auch unter den Fotobloggern scheint es in dieser Hinsicht eine nicht kleine Fraktion zu geben. Woher kommt das?

Ich möchte daher nur einmal kurz den analogen und digitalen Workflow in der Dunkelkammer bzw. der Bildbearbeitungssoftware anhand der Schwarz-Weiß-Fotografie und meinen Erfahrungen aus der analogen Vergangenheit miteinander vergleichen.

Workflow Analog Workflow Digital
Helligkeit Regelt sich über die Zeitdauer, die das belichtete Bild in der Entwicklerlösung liegt. Je länger es im Bad liegt, desto dunkler wird das Motiv. Direkt über den Helligkeitsregler
Kontrast Einen schwachen oder starken Bildkontrast kann man durch die eingesetzte Papiersorte. Hartes Papier bringt harte Kontraste, weiches Papier entsprechend weichere Abstufungen. Direkt über den Kontrastregler
lokale Überbelichtung Abwedeln des entsprechenden Bildausschnitts. D.h. während der Belichtung des Papiers werden diese Bereiche mehrfach kurzzeitig abgedeckt - z.B. mit der Hand (daher das Wort abwedeln) Tiefen/Lichter-Korrektur bzw. Ebenenüberlagerung (Multiplizieren)
Unterbelichtung Regelt sich über direkt über die Belichtungszeit des Papiers. Dadurch lassen sich Belichtungsfehler in einem gewissen Bereich korrigieren. Tiefen/Lichter-Korrektur bzw. Ebenenüberlagerung (umgekehrt Multiplizieren)
Ausschnittvergrößerung Am Belichtungsapparat ist die Vergrößerung frei einstellbar. Beschneiden des Bildes
Stürzene Linien korrigieren Korrektur durch Neigung der Bildebene Perspektivische Verzerrung des Bildes
Lokale Schärfe Entsprechende Bildteile werden einfach mit einer anderen Schärfeeinstellung separat belichtet. In Kombination mit Abwedeln mittels entsprechend geformter Schablonen ist die Auswahl der Bildbereiche prinzipiell beliebig. Exakt genauso wie bei der analogen Methode, nur pixelgenau.
Farb-/Kontrastvariation durch Filtereinsatz Polarisationsfilter, Unschärferkreise, Weichzeichner, Gitterfilter, Neutralgraufilter, Verlaufsfilter. Nutzung von Farbfilter und/oder Filmen mit anderen spektralen Empfindlichkeiten (z. B. IR) bei der B/W-Fotografie. Grundsätzlich können viele Filtereffekte noch nachträglich eingefügt werden. Einige der genannten Filter gehören auch in der digitalen Bildbearbeitung zu den Standardwerkzeugen. Andere sind nur sehr aufwendig durch mehrschichtige Ebeneneffekte von Profis realisierbar.

Die Liste ist bei weitem nicht vollzählig. Nach- & Mehrfachbelichtungen, Weichzeichnen, Retuschiermöglichkeiten (auf dem Negativ oder dem ausbelichteten Foto), das Nachcolorieren von s/w-Aufnahmen u.v.a sind keine neuen Techniken.

Klar geht die Arbeit am Rechner zügiger und problemloser von der Hand. Wenn's nicht so wäre, hätte sich die digitale Fotografie wohl kaum durchgesetzt. Dennoch waren all die grundsätzlichen Möglichkeiten der Nachbearbeitung, um aus einer guten Negativ ein wirklich tolles Foto zu machen) bereits vorhanden. Und was vorhanden ist wird auch genutzt. Dabei handelt es sich in der obigen Tabelle zunächst nur um die einfachsten Variationsmöglichkeiten bei der Bildausbelichtung. Aus einem Foto in dem die Bildgestaltung nicht stimmt kann man heute, wie auch damals, kein Traumfoto machen.

Dem Analogfotograf stehen für die Bildgestaltung (also Farbgebung/ -sättigung/ Körnung/ Lichtempfindlichkeit) eine riesige Anzahl von Negativ- und Diafilmen mit unterschiedlichsten Eigenschaften zur Verfügung. Hier kann die Digitaltechnik auf der Kameraseite bisher nicht einmal ansatzweise einen vergleichbaren Spielraum bieten. Dafür sind hier die digitalen Bearbeitungsmöglichkeiten teilweise ausgefeilter.

Eine Nase gerade zu rücken oder Falten aus dem Gesicht zu entfernen ist durch die digitale Technik um vieles einfacher geworden. Hingegen sind manche analoge Effekte (besonders harte Kontraste, ungewöhnliche Farben durch die Verwendung spezieller Filme und Entwicklungstechniken) nur mit aufwendigen mehrschichtigen digitalen Ebeneneffekten erreichbar. Früher wie heute ist allerdings viel Erfahrung und ein gewisses handwerkliches Können die Voraussetzung, um die Vielzahl der Möglichkeiten für die Nachbearbeitung - sei sie nun analog oder digital - sinnvoll einzusetzen.

Der SPIEGEL hat sich vor einiger Zeit ebenfalls des Themas "Digitale Nachbearbeitung" angenommen. Im Bezug auf Bildmanipulation sind folgende beiden Zitate aus dem Artikel erwähnenswert:

"Bilder sind heute nicht weniger vertrauenswürdig als früher", da ist sich Anders Uschold sicher: "Heute geht das Fälschen vielleicht schneller, aber nicht perfekter." Der vereidigte Sachverständige für analoge und digitale Fotografie verweist auf eine klassische Technik: Kopf aus einem Papierbild ausschneiden, passgenau auf ein zweites kleben und abfotografieren. Bei sauberer Arbeit konnte man dem Fälscher den Eingriff auch schon vor 50 Jahren kaum nachweisen.

... und ...

So setzte sich in der Fotografie fort, was schon bei den alten Ägyptern und Römern geschehen war - das Löschen aller Darstellungen unliebsam gewordener Personen aus der kollektiven Erinnerung. In vorchristlichen Zeiten hieß das, Statuen und Steinreliefs mit dem Meißel zu "korrigieren", zwei Jahrtausende später war Feinarbeit mit dem Retuschepinsel unter der Lupe gefragt. So ließ Stalin Trotzki aus Fotos mit Lenin perfekt herauslöschen.

Letztlich zählt das Ergebnis und nicht der technische Werdegang. Bei welchem Gemälde entscheidet die Verwendung von Pinsel oder Spachtel über den künstlerischen Wert?

Der richtige Blitz & richtig Blitzen

Ich habe lange gezögert, bevor ich mir Ende Januar letztlich mein Canon Speedlite 580 EX zugelegt habe. Nicht zuletzt auf Grund der doch gehörigen Preisunterschiede zwischen Canons aktuellem Top-Gerät für knapp 400 EUR und der Konkurenz aus dem Hause Sigma und Metz.

Äußerst ärgerlich fand ich in diesem Zusammenhang die Beratung, die ich in den Dresdner Foto-Fachgeschäften erhalten habe. Nicht einer der Herren und Damen Fachverkäufer konnte oder wollte mir glaubhaft die Unterschiede in der Technik sowie deren Auswirkungen im Zusammenspiel mit meiner EOS 10D erklären. Schließlich kostet die 500er Serie von Sigma und der 54er Metz jeweils nur etwa 250 EUR. “Die können alle das selbe, die bauen die Technik nur preiswerter nach.” Soweit die Anfütterungsphase für Normalkunden. Stellt man weitere Fragen, gibts jedoch keine besseren Antworten. Stattdessen konnte man die Geldgeilheit in der Stimme hören und die Euro-Symbole in den glänzenden Pupillen sehen wenn man als Antwort wieder nur engegnet bekam: “Wenn Sie sicher sein wollen dass alles funktioniert, nehmen Sie den Canon!”.

Mittlerweile habe ich mit meinem Speedlite die ersten Erfahrungen gesammelt - auch Blitzen will gelernt sein. Anstoß zu diesem Beitrag war jedoch eine Passage in einem Forumbeitrag auf Powershot.de.

Den 550EX bekommt man als Restposten noch relativ günstig. Der Sigma ist nur beim Blitzen in niedrigen Empfindlichkeiten zuverlässig, ab ca. ISO 400/27° neigt er zu Überbelichtungen. Ich habe im Dforum unter “Zubehör” einen Thread zu dem Thema begonnen, in dem Vergleichsbilder von Sigma 550 DG Super und Canon 550EX zu sehen sind - bei 400 ASA ist der Sigma schon etwas zu hell, bei 800 ASA überstrahlt er in Av bereits das Umgebungslicht, was in Av nicht passieren darf. Bei Av wird die Belichtungszeit von der Kamera so lang gewählt, daß das Raumlicht die Hauptlichtquelle darstellt, und es wird nur noch ein schwacher Blitz dazugegeben. Der kommt beim Sigma zu stark - deshalb fehlt bei diesem Blitz die Belichtungssicherheit.

Kann man dieses Wissen von einem Fachverkäufer erwarten?  Entsprechende Beispielfotos finden sich etwas weiter unten im Forumbeitrag. Gerade der Av-Modus ist jedoch für gut ausgeleuchtete Blitzbelichtungen von entscheidener Bedeutung. Auch hierzu ein Zitat aus dem Forum, welches ich nur bestätigen kann:

Es ist eine unschöne Geschichte, daß der 420EX an der 300D grundsätzlich unterbelichten würde - diese Behauptung kommt regelmäßig von Leuten, die in P fotografieren, wo eine am Hauptmotiv ausgerichtete Blitzbeleuchtung automatisch zu einem zu dunklen Hintergrund führt.



Als zu dunkel empfindet man die P-Schnappschüsse vor allem, wenn man bisher mit einer P&S a la A75 fotografiert hat, die sich durch den dunklen Hintergrund täuschen läßt und den Blitz zu stark dosiert. Damit wird das Motiv aber unnatürlich hell.


Der Av-Modus in Verbindung mit indirektem Blitzen führt mit ein wenig Übung zu sehr natürlichen Aufnahmen. Die Möglichkeit, sowohl vertikal als auch horizontal den Blitz schwenken zu können, war übrigens eines der Hauptkriterien beim Kauf. Soweit meine Gedanken für den Moment ...

Neues Spielzeug

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Das kleine niedliche Spielzeug wohnt seit wenigen Tagen in unserer Wohnung. Erwartungsgemäß beansprucht so ein neuer kleiner Mitbewohner anfangs eine Menge Pflege. Aber so langsam gewöhnt es sich an sein neues Zuhause grin

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