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Dienstag, 30.05.2017

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Kunden & Dienste

Warum klicke ich mich auf englischsprachigen Seiten über den Menupunkt Support zu den FAQs/Downloads/“Was auch immer” und warum überlege ich dreimal was sich wohl auf einer deutschen Internetseite hinter dem Wörtchen “Kundendienst” verstecken könnte? Und warum müssen sich meine Zweifel immer wieder bewahrheiten.

Hallo ARCOR, eurer Online-Support ist nicht wirklich eine hilfreiche Sache. Und eure Telefonhotline mit 4 - in Worten “vier” - Untermenüs plus geschlagenen 15 Minuten Warteschleife auch nicht. Auch wenn ich für den Anruf nichts gezahlt habe, hat sich doch mein Kündigungswunsch nicht abgeschwächt sondern verstärkt.

It’s Schmidt again!

Notiz an mich: Heute abend um 21:45 Uhr ARD einschalten ... Herr Schmidt gibt endlich sich wieder die Ehre.

MegaPixel Wettrüsten

Zu diesem Artikel gibts meine volle Zustimmung.

Denn versuch mal z. B. nur spielenden Kinder mit einer “normalen” Digicam ordentlich abzulichten…

Millau & Messina

Geschafft, der Millau Viadukt ist eröffnet und präsentiert sich weithin sichtbar den staunenden Aufgen. Für die nächsten vier bis sechs Jahre - kann sich Frankreich somit rühmen, die höchste Brücke (Pfeilerhöhe 345 m) der Welt errichtet zu haben. Zum Vergleich: Der Eiffelturm schafft es gerade mal auf 320 m. Doch wenn alles nach Plan verläuft, werden die Italiener den Franzosen diesen Rang schon bald wieder streitig machen denn sollte die Ponte sullo Stretto di Messina (Brücke über die Meerenge von Messina) wirklich gebaut werden, dann ist die Krone der sowohl höchsten wie auch längsten Brücke vermutlich für Jahre, wenn nicht gar für Jahrzehnte, vergeben. Die Pfeiler der Messina-Brücke werden dabei mit 370 m noch nicht einmal das Bemerkenswerteste darstellen denn sie sind eigentlich nur Mittel zum Zweck. Die enorme Höhe ist erforderlich, um die geplante Hauptspannweite der Hängebrücke 3.300 m realisieren zu können. Wenn alles gut geht, soll die Brücke bereits 2010, spätestens aber 2012 fertiggestellt sein. Geplanter Baubeginn ist übrigens Januar 2005.

User vs. Blogsoftware

Aus aktuellem Anlass und nach kurzer Diskussuion mit einem geschätzen Dresdner Bloggerkollegen ist es an der Zeit, ein wenig über alltägliche Probleme mit aktueller Blogsoftware und deren Auswirkungen nachzudenken.

Beispiel: Wordpress.  Wie Ralf Graf kürzlich berichtet, pingt das beliebte kostenfreie Blogtool bereits bei der Installation ungefragt im Netz herum und sorgt damit bereits zum Zeitpunkt t=0 für notwendigen Bekanntheitsgrad bei SPAMMERN. Eigene Erfahrungen belegen es. Knapp 10 Stunden nach der Installation+Testbeitrag waren auch bei mir die ersten Spammkommentare da. Danke Wordpress.

Den eigentlichen Anstoß zu diesem Beitrag liefert jedoch das offensichtliche Unvermögen der aktuellen Version 1.2.1 einen validierenden RSS-Feed zu erzeugen. Nun kursieren zwar bereits seit geraumer Zeit in diversen Blogs entsprechende Patchanweisungen, jedoch sehe ich bis heute kein Bugfix auf Seiten von Wordpress selbst. Statt dessen bekommt - wer den Patch nicht händisch einfügt - über kurz oder lang Post von enttäuschten Lesern, man solle sich doch bitteschön um die ordnungsgemäße Funktion seines Weblogs kümmern. Bloß, warum eigentlich ich?

Daher stellt sich mir - und hoffentlich noch einigen anderen Leuten (vielleicht auch Weblog-Programmierern) - die Frage nach dem eigentlichen Sinn eines Blogtools. Ziel sollte doch sein, normalen Menschen, ohne Geek-Ambitionen, die Welt der der Onlinetagebücher/Weblogs zu erschließen. Ohne Programmierfachwissen, ohne HTML-Kenntnisse. Im Ansatz ein wunderbarer Gedanke. Leider sind wir von der Umsetzung meilenweit entfernt.

Warum muss ich mich als als Blogautor um die Kodierung meiner Seiten selbst kümmern? Wie erkläre ich jemandem ohne HTML-Kenntissen und den damit verbundenen Fallstricken den Unterschied zwischen UTF-8 und ISO-8859-1? Muss er/sie diesen Unterschied überhaupt kennen? Ist es nicht vielleicht auch auf Softwareseite möglich, jegliche Sonderzeichen in den Nutzereingaben automatisch in das entsprechende Encoding umzuwandeln? Und sollten nicht dieses technischen Parameter eine völlig untergeordnete Rolle bei der Einrichtung eines Weblogs sein?

Fragen über Fragen von denen ich mir wünschen würde, dass sie irgendjemand aufgreift und damit den teilweise nervigen Alltag im Umgang mit unseren Onlinespielzeugen ein wenig nutzerfreundlicher gestaltet.

[UPDATE] Reizthema ich komme. Irgendwie habe ich das Gefühl in ein Wespennest gestochen zu haben, auch wenn die Diskussion sich drüben bei Martin Röll gerade deutlich intensiver entwickelt als hier. Nun denn - so sei es. Fakt ist jedoch, dass sich in den Kommentaren (sowohl hier als auch drüben bei Martin) schon nach kurzer Zeit ein einhelliger Tenor herauskristalisiert: “Nimm doch ein Rund-um-Glücklich-Bloghostangebot, bezahle und Du wirst keine Sorgen mehr haben”. Jungs, ihr habt erstens nicht richtig gelesen und diskutiert zweitens am Thema vorbei.

Wenn ich Auto fahren will, lerne ich Auto fahren. Ich nehme mir kein Taxi! Ich will selber fahren! Nur weil ich Auto fahren will, mache ich jedoch noch lange keine dreijährige Mechanikerausbildung. Also bleibt auf dem Teppich. Wer ein Weblogtool installieren will, braucht Grundkenntnisse im Umgang mit FTP-Clients, sollte den Browser seiner Wahl bedienen können und den Weg zur install.php finden. Lesen können ist selbstverständlich immer von Vorteil. Und im Idealfall sollte es das gewesen sein. Das ist meine Meinung.

Die Frage, die ich zu Beginn gestellt habe lautete nicht: Was meinen Webloghoster besser zu können als diverse Weblogsoftware? Sondern die Frage lautet: Warum ist Weblogsoftware und die Software diverser Webloghoster auch heute noch in manchen Bereichen so anwenderunfreundlich?

Da wird der Vergleich zu den zigmillionen amerikanischen Weblogs herangezogen, die ein Beweis für die Einfachheit der existierenden Systems sein sollen. Hey, was interessieren mich die Leute über dem großen Teich? Kennen die etwa Umlaute? Und beileibe nicht jeder deutschsprachige Webloghoster erlaubt “Sonderzeichen” in Kategorien oder Überschriften. Blöderweise ist aber das Sonderzeichen “ß” integraler Bestandteil des Wortes (kleine Kinder bitte die Ohren zuhalten) “Scheiße” und recht stark verbreitet im deutschen Sprachraum. Und nebenbei, den Spaniern und Franzosen geht es sicher auch nicht besser.

Na denn, Kommentare zum Thema “Nutzerfreundlichkeit von Weblogsoftware” erwünscht.

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