Leugnen nützt ja wahrscheinlich nichts, daher kann ich es auch zu geben. Das Kino fasziniert mich schon mein Leben lang und seit dem Ende meiner Schulzeit pflege ich dieses Hobby noch intensiver. Damals gab's vom ersten Zivi-Geld (na ja, als allererstes kam ein Fahrrad) den ersten eigenen Videorecorder. In den Folgemonaten wurde dann meine Lieblingsvideothek "geplündert".
Damit setzte jedoch gleichzeitig eine gewisse Sammelleidenschaft ein, welche für einen Schrank mit derzeit ca. 50 Orginal-Video's und 140 DVD's verantwortlich ist.
Die Zeiten, in denen ich einen einzigen Lieblingsfilm hatte sind somit schon lange vorbei. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe unterschiedlichster Streifen die mich immer wieder in ihren Bann ziehen. Diese landen dann früher oder später in meiner Sammlung.
Nachfolgend stelle ich Euch jeweils vier zufällig der Datenbank entnommene Filme vor. Wenn ihr weitere Reviews sehen möchtet, klickt auf den Reload-Button eures Browsers und lasst euch überraschen oder klickt einfach hier.
In einer nicht allzu weit entfernten Zukunft entsteht in einem Forschungslabor der erste intelligente Roboter. David, der erste "Mecha" mit echten Gefühlen - in der Gestalt eines kleinen Jungen. Nachdem ihn jedoch seine überforderten "Adoptiveltern" aussetzen, beginnt David auf sich allein gestellt, seine Herkunft und das Geheimnis seiner Existenz zu ergründen.
Mit K.I. ist Regisseur Steven Spielberg einer der spektakulärsten Science-Fiction Filme aller Zeiten gelungen. Die Spezialeffekte sind unglaublich schön und raffiniert. Dazu ein Thema, welches für uns alle Tag für Tag aktuell ist - der Umgang mit Fremden. Einzig und allein, Spielberg hat dieses Thema in die Zukunft verlegt und der Hauptfigur ein elektronisches Inneres gegeben.
Das Ergebnis ist prächtig. K.I. - Künstliche Intelligenz ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Die Geschichte ist unglaublich mitreißend erzählt, jedes Kind würde sich einen solch coolen Teddy wünschen und die Bilder sind immer wieder auf's Neue ein Fest für die Augen.
Der General, der zum Sklaven wurde.
Der Sklave der zum Gladiator wurde.
Der Gladiator der es mit einem Imperrium aufnahm.
Gladiator ist monumentales Kino in modernem Gewand. Nach langer Pause meldet sich damit Ridley Scott (Alien, Blade Runner) eindrucksvoll zurück. Die Kampfszenen haben sich seit "Braveheart" unglaublich weiterentwickelt und wirken viel dynamischer. Man hat das Gefühl mitten drin zu stehen und den Hieben ausweichen zu müssen - es sieht wirklich fantastisch aus.
Die Dimensionen der römischen Architektur sind gewaltig. Leider geht dieses Gefühl am heimischen Fernseher etwas verloren. Insbesondere bei den Kamerafahrten zum Collosseum kann man aber die Größe des alten Roms erahnen.
Geschichtlich hat Gladiator keinen konkreten Hintergrund. Es wird in erster Linie Unterhaltung geboten - auf höchstem technischen Niveau. Gegenüber den unzähligen Piraten- bzw. Mantel & Degen-Filmen ist der Kitsch-Faktor in den Dialogen glücklicherweise stark gesunken.
Hauptdarsteller
Marlon Brando, Robert Duvall, Matin Sheen, Laurence Fishburne, Dennis Hopper, Harrison Ford
Das Meisterwerk über den Vietnamkrieg.
Über diesen Film will ich nicht allzu viele Worte verlieren. Der Titel dürfte eigentlich jedem bekannt sein und die meisten haben zumindest die Orginalfassung gesehen.
Es ist einer der eindrucksvollsten und gleichzeitig beklemmendsten Kriegsilme, die ich je gesehen habe. Ich hatte anschließend jedenfalls erstmal das Bedürfnis nach frischer Luft. Nicht nur wegen den Szenen gegen Filmende - die sind wirklich nicht für sanfte Gemüter geeignet - sondern wegen der ganzen Stimmung, in die mich dieser Film versetzt hat.
Braveheart hat mich seinerzeit überwältigt. Diesen Film sollte man auf einer möglichst großen Leinwand sehen. Die beiden großen Schlachten und die Hinrichtung sind jedoch nichts für leichte Gemüter - zwischendurch musste ich ein paar Mal heftig schlucken.
Sonst gibt's nicht viel zu sagen. Der Film ist gilt als Meilenstein. Mel Gibson liefert eine seiner eindrucksvollsten Leistungen ab und der rauhen Landschaft der schottischen Highlands bin ich ja sowieso längst verfallen. Auch sonst kann ich diesen Film über einen der berühmtesten schottischen Unabhängigkeitskämpfer nur empfehlen.